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Aufsteiger SV Haesen-Hochheide setzt sich durch

Genau so sieht ein Höhenflug aus. Gerade hat sich der SV Haesen-Hochheide in der Meisterschaft aus der Fußball-Kreisliga A Richtung Bezirksliga verabschiedet, da gelingt der Elf von Trainer Frank Schubert prompt der zweite Streich.

Beim Endrundenturnier der 11. Auflage des Diebels-Offensiv-Pokals hat das Team aus dem Duisburger Westen die Nase vorn. Auch wenn es im Finale gegen den ESV Hohenbudberg erst gar nicht danach aussah. Aber der Reihe nach.

Gleich im der ersten Partie des Wettbewerbs – gespielt wurde jeweils zweimal 25 Minuten – untermauerte der SV sein Vorhaben. Der SC Rheinkamp bekam das bei seiner 1:6-Schlappe deutlich zu spüren. Auch der TV Asberg musste sich bei der 1:2-Niederlage beugen. Lediglich die Borussia aus Veen rang Haesen-Hochheide ein 0:0 ab. Doch für Platz eins in der Gruppe A reichte es dann doch nicht. Der SV hatte das bessere Torverhältnis.

In der Gruppe B machte der ESV Hohenbudberg das Rennen. Allerdings mit einem deutlich schlechteren Start. Denn in seiner ersten Partie musste sich der ESV noch der Alemannia aus Kamp mit 2:3 geschlagen geben. Das blieb aber Kamps einziger Erfolg – und Hohenbudbergs einziger Patzer.

So kam es dann zur Finalpaarung, in der Hohenbudberg bis fünf Minuten vor Schluss durch Adam Gabor mit 1:0 führte und am Ende mit 1:3 (1:0) das Nachsehen hatte. Danny Arendt war der Ausgleich geglückt, Patrick Rentsch legte eine Minute später nach und Omar Bashra-Gamal erzielte mit dem Schlusspfiff den Endstand. So kann’s gehen.

Im Spiel um Platz drei unterlag Borussia Veen dem Rumelner TV mit 2:3 (1:1). So gehen die ersten drei Plätze in den Duisburger Süden.

Doch einen Titel sicherten sich die viertplatzierten Veener dann doch noch: Borussia-Knipser Vladimir Gref holte sich mit acht Treffern – 55 Tore fielen insgesamt beim Turnier – die Torjägerkanone. Apropos Kanone: Gref gewann auch beim Speed-Kick. Er beschleunigte den Ball auf 121 Stundenkilometer.

Schade nur, dass Ausrichter GSV Moers mit noch weniger als den knapp 200 Besuchern gerechnet hat: Gegen 14 Uhr gab’s keine Steaks mehr vom Grill, zwei Stunden später waren auch die Würstchen alle. Na dann, Prost!

 

Text-Quelle: NRZ Moers, 06.06.2010, Uwe Zak und Wolfgang Jades

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